Puszta und Heilwasser





von: hemueveg

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Die Puszta ist die Region zwischen Donau und Theiß, flach wie ostfriesland, mit unvergleichlichen Naturschätzen, ein Mekka der Angler, Wassersportler, Pferdeliebhaber und derjenigen, die den Dorftourismus lieben. Diese Gegend hat die meisten Sonnenstunden im Jahr. Hier ist es am wärmsten in Ungarn. Nationalparks und Vogelschutzgebiete mit ihrer unberührten Natur ziehen zahlreiche Besucher an Die ursprüngliche Umgebung der weiten Wiesen, Schilfgebiete, die ungestörte Wasserwelt der Flussarme stellen beeindruckende Erlebnisse dar. Die Hauptstadt Budapest ist etwa 200 Kilometer weiter weg.
Hierher, wo aus zahreichen Quellen, die nie versiegen, das wohltuende Thermalwasser aus der Erde sprudelt, kommen sehr viele Menschen, die die Erlösung für ihre Bewegungsbeschwerden, Rückenschmerzen und Rheuma suchen.
Dieses Heilwasser, das bei vielen Wunder wirkt, ist angereichert mit Jod, Brom, Kochsalz, mit Spurenelementen von Titan, Kupfer, Zink, Barium und Blei.
Bekannteste Thermalstadt ist Hajduszoboszló. Der Anfang war im Jahre 1925, als der Geologe Ferenc Pávai nach Erdgas gesucht hat. Er hatte kein Erfolg mit Gas, dafür schoss aber eine 73 Grad heiße Fontäne aus mehr als tausend Metern Tiefe aus der Erde, und das Wasser verteilte sich im Dorf und in den Gräben. Es war willkommen, die Frauen haben ihre Wäsche darin gewaschen. Bald wurde das Wunder endeckt. Verletzungen, Wunden heilten plötzlich sehr schnell, Schmerzen ließen nach, rauhe Hände wurden weich. Das Wasser wurde untersucht. Es war Heilwasser. Es hilft bei Nervenentzündungen, Ekzemen, Schuppenflechte und heilt sämtliche körperliche Leiden. Zwei Wochen hier im Osten Ungarns, und bei vielen sind Rückenschmerzen, Rheuma, wo Spritzen nicht immer die Erlösung bringen, für ein Jahr wieder vergessen.
1926 wurde hier das erste Strandbad gebaut. Die Puszta hatte auch ihren ersten Kurort. Kuren haben in Ungarn Tradition. Die Badekultur wurde von den Römern im heutigen Budapest begründet.
Hajduszoboszló war das Bad der Massen. Lange bis in den zweiten Weltkrieg hinein war hier Badebetrieb. Zu kommunistischen Zeiten trafen sich hier Ost- und Westdeutsche im Wasser. Heute tummeln sich deutsche Busgruppen hier, aus allen Teilen des Landes.
Auf einer Fläche von 30 Hektar liegt ein Becken neben dem anderen. Im Sommer ist hier ein Tummelplatz für Familien mit Kindern, dann ist das laut hier. Der Strandbetrieb schließt am 30. September. Ab da wird es ruhiger. Der Betrieb geht dann drinnen weiter. Kinder unter 16 haben in der Halle keinen Zutritt. Eine ruhigere Zeit für ältere Menschen beginnt. Das Heilwasser von Hajduszoboszló wird auch in die meisten Hotels hier weitergeleitet, wo die Hotelgäste ohne Tumult „zu Hause“ die Wirkung des Wassers genießen können.
Aber die Preise für Behandlungen, Massagen, Pediküre usw. ziehen auch viele Besucher an. Es kostet nur ein Bruchteil dessen, was die Behandlungen unter ärtzlicher Aufsicht in Deutschland kosten würden.
Viele Veranstalter haben Hajdoszoboszló sowie die Puszta in ihrem Programm, außerdem im Internet.

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