Nichts für Diebe zu holen







von: karles

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Wer ein neues Fahrradschloss kaufen will, sollte die Unterschiede zwischen den dieser Tage gebräuchlichen Typen von Schlössern kennen. Es gibt unterschiedliche Typen, Faltschlösser zählen besipielsweise zu den neueren, gleichzeitig auch sehr sicheren, jedoch nicht ganz billigen. Alle Arten haben Vor- und Nachteile, und es kommt stets darauf an, wofür ein Fahrradschloss eingesetzt werden soll. Der Ratgeber zu Fahrradschlössern fahrradschloesser.biz expliziert verschiedene Typen von Fahrradschlössern, verdeutlicht sicherheitsrelevante Kriterien und listet auf, worauf beim Kauf eines Fahrradschlosses geachtet werden muss.

Gute Fahrradschlösser heben sich von schlechten Schlössern in vielerlei Hinsicht ab. Fahrraddiebe nehmen ein gutes Fahrradschloss mittels Kriterien wahr, die dem gewöhnlichen Radfahrer in nahezu allen Fällen verborgen bleiben. Dazu muss ein Dieb nicht mal das genaue Modell eines Fahrradschlosses kennen. Er prüft auf gewisse Kriterien und schlägt für den Fall, dass diese vorliegen, einen weiten Bogen um gute Fahrradschlösser, da der Aufwand, das Schloss zu knacken, zu hoch erscheint. Gute Fahrradschlösser wirken daher nur schon wegen ihres Vorhandenseins abschreckend.

Günstige Fahrradschlösser sind hingegen unmittelbar als aufbruchanfällig zu erkennen, und dementsprechend einfach ist das Fahrradschloss zu knacken. Das Spiralkabelschloss beispielsweise lässt sich selbst mit einfachsten Methoden in wenigen Sekunden knacken.

Panzerkabelschlösser und Bügelschlösser halten länger stand. Aber auch hier gibt es gute und weniger Fahrradschlösser. Ein schlechtes Fahrradschloss ist mit einem Bolzenschneider durchaus in wenigen Minuten aufzubrechen. Abgestellt auf einem Platz mit viel Betrieb, kann das eine ausreichende Zeit sein. Verbleibt das Fahrrad jedoch länger ohne Aufsicht, schrecken auch solche Fahrradschlösser keinen besseren Fahrraddieb ab.

Fahrradschlösser gelangen an einen faden Beigeschmack, wenn man sich diese in Tests ansieht. Auch die Stiftung Warentest hat diverse am Markt erhältliche Fahrradschlösser getestet. Ungeachtet dessen, dass es klare Testsieger gab, ist ungeachtet dessen eindeutig festzuhalten, dass selbst die besten Fahrradschlösser lediglich wenige Minuten Spezialaufbruchwerkzeug Widerstand entgegensetzten. Das genügt, wenn ein Fahrrad an einem belebten Platz verwahrt wird. Kein Fahrraddieb wird dort unter den Blicken von Passanten mit einer Säge am Fahrradschloss hantieren. Für einen Einsatz darüber hinaus, beispielsweise dazu, ein Rad über Nacht draußen abzuschließen, sind jedoch auch die besseren Schlösser lediglich bedingt empfehlenswert. Insbesondere Bügelschlösser, welche eine viel zu kurze Packweite haben,  das Fahrrad sicher an Gegenständen wie Straßenlaterne oder Mast festzumachen, sind sind unter diesem Aspekt nicht zu empfehlen – ein Fahrraddieb befördert das Rad weg und bricht es in Gelassenheit an einem sichereren Ort auf.

Der Ratgeber zu Fahrradschlössern will genau diese und weitere Sicherheitsfaktoren dem Interessierten verdeutlichen. Jedermann muss allein die Entscheidung treffen, welche Sicherheitsklasse unerlässlich ist. Ein gebrauchtes Zweirad mit wenig Wert muss keineswegs mit einem allzu teuren Fahrradschloss wie konträr dazu ein hochwertiges Fahrrad vor Diebstahl geschützt werden. Der Fahrradeigentümer sollte sich jedoch dessen bewusst sein, dass es rein optisch keine sichtbaren Differenzen zwischen einem Panzerkabelschloss für 10 Euro und dem Panzerkabelschloss für 85 Euro gibt. Es wäre aber nicht richtig, daher einfach zum günstigen Fahrradschloss zu greifen und lediglich darauf zu setzen, dass Bügelschlösser zusammen mit Panzerkabelschlössern zu den sichersten Fahrradschlössern gehören, der Verlust des geliebten Velos könnte ansonsten das Ergebnis zweifelhaften Halbwissens sein.

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