Mietwohnungen werden trotz Mietpreisbremse unbezahlbar







von: Martin Lange

Gerade in den Metropolen München, Hamburg und vor allem in Berlin nimmt der Mietwohnungsmarkt sehr abstruse Formen an. So kosten die Mieten bald soviel, wie manche Beiträge für eine Baufinanzierung. Auch sind die Mieter trotz Mietpreisbremse nicht mehr sicher vor Mieterhöhungen. Die Politik und die Regierung hat hier aufgegeben und erntet nun ihr Versagen, als sie Sozialwohnungen massenhaft verkauft haben.

Kosten explodieren

Das die Kosten für Wohnraum so teuer ist, hat viele Gründe. Doch gerade im Mietsektor, ist das Problem seit 15 Jahren bekannt. Seit 15 Jahren sind die Bürgermeister der jeweiligen Städte inaktiv gewesen und hatten die Steuereinnahmen in Blick. Doch das immer mehr Hauptstädter von der Innenstadt verdrängt werden, nimmt keiner zur Kenntnis. Berliner ziehen daher in die Randgebiete, wo die Mieten ebenfalls merklich gestiegen sind, oder entscheiden sich lieber für eine eigene Immobilie. Hinzugezogene sind in der Lage Mieten von über 1000 bis 1600 Euro pro Monat zu zahlen. Gerade aus dem Raum Baden Württemberg sind viele „Geschäftsmänner“ wirtschaftlich in Berlin sehr aktiv und betreiben Mietshäuser.

Mieter wehren sich nicht

Auch ein Grund für den starken Anstieg der Mieten ist, dass sich Mieter kaum noch wehren. Sie haben Angst, ihre Wohnung zu verlieren. Daher nehmen sie Mietanpassungen, so unangemessen sie auch sein mögen, lieber in Kauf, als sich dagegen zu wehren. In Berlin und München tobt das Geschäft mit den Verkauf von Wohnimmobilien. Eine 2 Raumwohnung für 500.000 Euro ( unmöbliert) ist hier keine Seltenheit. Da eine unbewohnte Wohnung mehr wert ist, werden Mieter gern mal zum Auszug genötigt oder die Klage wird gedroht.

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