Hörschäden, vorprogrammiert durch MP3-Player





von: hemueveg

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Musikgenuss mit Folgen

Tragbare MP3-Player sind der Renner. Fast 40 Prozent der Jugendlichen bis 25 Jahren hören ihre Lieblingsmusik täglich durchschnittlich eine Stunde lang aus dem MP3-Player.
Es wäre nicht schlimm, aber leider drehen sie den Regler viel zu weit nach oben. Die Musik dröhnt aus dem Kopfhörer bis zu 105 Dezibel. Das ist nachgewiesenermaßen gehörschädigend. Bei 105 Dezibel aus dem MP3-Player ist die Lautstärkenbelastung schon nach 25 Minuten erreicht, die man seinem Gehör innerhalb einer Woche zumuten darf.

Eine Stunde Musik pro Tag in dieser Lautstärke, das bleibt nicht ohne spätere Folgen. In den USA ist es bereits zur einer Sammelklage gegen Apple gekommen (bekannter Hersteller des beliebten iPod-Gerätes). Vorwurf: zu wenig Verantwortung gegenüber dem Verbraucher. Apple hat mit einem Computerprogramm reagiert, mit dem man die Lautstärke der Geräte begrenzen kann. Die meisten kümmert es nicht, sie nehmen bleibende Gehörschäden in Kauf. Mehr Aufklärung von Seiten der Hersteller könnte hier nicht schaden. Aber nein, es ist wie immer: nur der Erfolg und der Profit zählen.

G R







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