Hämorrhoiden – was nun?





von: fidelio

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Wer unter Hämorrhoiden leidet, redet selten darüber. Das ist verständlich, denn das Thema ist nicht nur sehr intim, vielen Betroffenen ist es auch einfach peinlich, über ihr Leiden zu sprechen. Dabei ist praktisch jeder zweite Deutsche im Erwachsenenalter von den Gefäßverdickungen am After betroffen. Die unangenehmen und überaus lästigen Hämorrhoiden sind eine typische Erscheinung unserer Wohlstandsgesellschaft. Ungesunde Ernährung ist die Hauptursache für die vergrößerten Gefäßkissen, die am Übergang vom Mastdarm zum Afterkanal entstehen. Fast Food, zu wenig Ballaststoffe, nicht genügend Flüssigkeit und der Mangel an Bewegung verursachen diese oft schmerzhaften Verdickungen der Venen, die das Leben zur Hölle machen können.

Die Symptome der Hämorrhoiden reichen von Jucken und Brennen bis zu schmerzhaften Entzündungen und Blutungen. Trotz der unangenehmen Begleiterscheinungen scheuen viele Betroffene den Weg zum Arzt, um sich Linderung von ihrem Leiden zu verschaffen. Dabei wäre es wichtig, gleich bei den ersten Anzeichen von Hämorrhoiden Gegenmaßnahmen einzuleiten, um eine Verschlimmerung der Symptome und damit ein Fortschreiten des Übels zu verhindern. Auch Erbanlagen können die Ursache von Hämorrhoiden sein. Oft führt auch falsches Sitzen oder Stehen zum Stau in den Venen. Kommen dann noch harter Stuhlgang oder chronische Verstopfung dazu, ist die Entstehung der Quälgeister praktisch vorprogrammiert. Im Anfangsstadium der Krampfadern im After kann man sich noch mit kühlenden Salben und Sitzbädern in kaltem Wasser Linderung verschaffen. Auch eine Umstellung der Ernährung ist hilfreich und beugt einer Verschlimmerung des Leidens vor. Frauen sind besonders während der Schwangerschaft von den knotenförmigen Erweiterungen der Venen betroffen. Hier besteht jedoch die Chance, dass die Hämorrhoiden sich nach der Geburt wieder zurückbilden. Mit einer gesunden Lebensweise kann man viel dazu beitragen, um sich von diesen Plagegeistern weitgehend zu schützen.

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