Seifen – Eine Geschichte mit Hochs und Tiefs







von: gensta78

[wpseo]Seifen [/wpseo]sind die schönste Entdeckung, seit es gute Düfte und fantastische aromatische Stoffe gibt, die uns inspirieren. Keiner denkt aber daran, dass bis zur fertiggestellten Seife viele kleine Steps gemacht werden müssen. Handgemachte Seifen verbringen viel Zeit in der Produktion, um letztlich in den Läden zu landen.

Hier stellt sich doch die Frage, woraus Seife exakt ist und wo sie ihren geschichtlichen Ursprung hat. Eine Seife ist, wie könnte es auch anders sein, nichts mehr als einige Salze von Säuren. Die Vergangenheit der Seife ist da allerdings ein ganzes Stück umfangreicher.

Die Seifen wurden von den Kamerern aufgespürt. Die streng römisch-katholische Sippschaft wollte ihrem König Opfergaben bringen. Bei ihrer Suche in wäldlichen Provinzen vermischten sie alle möglichen Pflanzen und probierten alle Zusammensetzungen aus. Nach etlichen Monaten der Forschung stellten sie bei der Kombination von Öl und Gewächs etwas erstaunliches fest: Sie zusammen ergeben einen unnachahmlichen Geruch. Sie waren sich sicher, dass der Duft bisher einzigartig war und die bestmögliche Würdigung des Machthabers war.

Eine Kleinigkeit schienen sie aber außer Acht zu lassen. Die bis zu diesem Zeitpunkt Reinigungswirkung. Und das nicht ohne Grund: Bis zu diesem Zeitpunkt war es gängig, die eigene Wäsche in Bächen ohne außergewöhnliche Duftmittel durchzuführen. Darum konnten sie dieser Eigenschaft auch am Anfang kaum einen Sinn zuordnen.

Viele Jahre mussten ins Land streichen, ehe die Römer auf diesen Effekt der Seifen aufmerksam wurden. Sie nutzen wie die Ägypter das Rezept und mussten bemerken, dass die Reinigung nicht nur ein Nebenbeiprodukt der Seife war, sondern eher als Hauptbestandteil ihrer Daseinsberechtigung gesehen werden musste.

Die Kenntnis über die geruchliche Vielfältigkeit und die Säuberungsfunktion der Seife verbreitete sich wahnsinnig schnell über ganz Europa, denn die Nachfrage nach Seifen und körperreinigenden Produkten erreichte ungeahnte Größenordnungen. Wer Seifen herstellen durfte, war ein gemachter Mann und konnte sich schon bald als vermögend begreifen.

Doch der Boom für Seifen fand ein schlagartiges Ende. Ursache dafür war das Entstehen der Pest. Da man der Ansicht war, dass die Pest durch Wasser übermittelt werden könnte, wurde die Wassernutzung auf annähernd null heruntergefahren.

Zum Glück ist von jenem Irrweg seit mehreren Jahrhunderten nichts mehr zu fühlen. Und nicht nur dies: Insbesondere die Nachfrage nach handgemachten Seifen ist in den letzten Jahren gestiegen. Die Seife, schon von unseren Großeltern gekauft, wird auch noch unseren Kindeskindern viel Spaß schenken.

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