Zukunftsmusik





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Wenn man die Augen schließt und einmal träumen mag, dann sieht man ein Kinderheim, in dem alle Kinder glücklich und zufrieden sind. Man sieht sie herum toben und spielen, ohne Angst und ohne beklemmende Gefühle was ihre Zukunft angeht. Die Kinderheime werden ihren Schrecken verlieren. Sie werden sich in große Gebäude verwandeln, in denen es so viele verschiedene Farben gibt, fast gehen einem die Augen über. Auch die Betreuer haben sich auf die Kinder eingeschossen. Sie kümmern sich rührend und liebevoll um ihre Schützlinge. Nicht, dass sie es heute nicht auch schon machen. Aber die Personaldichte hat sich verbessert. Jedes Kind hat jetzt seinen eigenen Betreuer. Eine feste Bezugsperson, die es durch die Kindheit und Jugend begleitet und es auf die Zukunft vorbereitet. So sollte es doch sein, oder? Wünscht man sich das nicht für die Kinder und Jugendlichen in den Heimen? Es soll ihnen doch gut gehen. Besser noch als gut. Man will das Beste, bekommt aber nur die Hälfte. Vielleicht sollte sich die Politik auch einmal Gedanken machen, wie sie den immer größer werdenden Teil der Kinder ohne Eltern bestens unterbringen kann. Aber das ist wohl ein generelles Problem. Alles was sozial ist, wird im Wahlkampf gefördert und nach vorne getrieben. Nach der Wahl will man davon aber nichts mehr wissen. Und alles läuft so weiter wie bisher. Wie soll man sich denn noch auf die Politiker verlassen können? Und wie soll man das den Bewohnern, die in einem Wohnheim für Behinderte leben, erklären? Es ist eben schwer einen gemeinsamen Konsens zu finden. Aber Träumen kostet ja nichts…







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