Umwelt und Wetter in Frankfurt am Main







von: Vagron

Frankfurt am Main ist weithin eigentlich nur als Finanzplatz bekannt, in dem sich die Menschen unabhängig vom Wetter abrackern. Klar, denn hier stehen die großen Bankentürme, die selbst eine beeindruckendere Skyline als Berlin bilden. Auch die Börse, die mittlerweile ja im nahegelegenen Eschborn ansässig ist, trug zu diesem Ruf bei.

Abseits davon gilt Frankfurt aber auch als grünste Stadt Deutschlands – und dass, obwohl das Wetter in Frankfurt nicht unbedingt darauf hindeutet. Es gibt viele Parks und man kommt leicht ins Grüne in Frankfurt am Main. Richtige Natur findet man vor allem im Frankfurter Stadtwald vor. Dieser befindet sich im Südwesten des Stadtgebiets, südlich des Main, und an dessen Rand kommt man mit Bussen oder der Straßenbahn – was bei entsprechendem Wetter in Frankfurt manchmal um einiges angenehmer ist. Sei es dank Klimaanlage oder eben einem Dach über dem Fortbewegungsmittel. An seinem nördlichen Ende befindet sich auch die Commerzbank-Arena, in Frankfurt viel besser als Waldstadion bekannt, dass seit Jahrzehntem dem Wetter von [wpseo]Frankfurt [/wpseo]trotzt. Sieht man von den Tagen ab, an denen ein Fußballspiel stattfindet und die Menschen unabhängig vom Frankfurter Wetter durch das Randgebiet des Waldes, teils zu Fuß,von den Parkplätzen zum Stadion strömen, ist es im Frankfurter Stadtwald eher ruhig. Kaum trifft man mal überhaupt auf einen Radfahrer (und das auch nur eher bei schönem Wetter in Frankfurt). Im Stadtwald gibt es mit Vierwaldstättersee und einigen Weiher und Tümpel als stehende Gewässer zu entdecken. Brisant ist der Stadtwald insbesondere immer wieder wegen seiner Funktion als Bannwald für Luftqualität in Frankfurt, die massiv bei heißem Wetter in Frankfurt am Main sinken kann. Daneben geht es aber auch um seine Schallschutzfunktion rund um den Flughafen Frankfurt.

Sehr unbekannt ist auch die Schwanheimer Düne unweit des Frankfurter Stadtwalds im Stadteilgebiet von Schwanheim. Hierbei handelt es sich um einige der wenigen Binnendünen Europas. Wenn man auf den eigens zum Schutz dieser Landschaft angelegten Holzstegen wandert – Achtung bei regnerischem Wetter in Frankfurt, dann ist es gerne einmal glitschig –, wähnt man sich in der Nähe des Meeres mit tiefwachsenden Kiefern, die sonst nur am Meer vorkommen, und eben Sandgebieten.

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