Terrassenüberdachung: Welche Materialien kommen infrage?







von: Marc

Terrassen sind, über das Jahr gesehen, viel länger nutzbar als vor zwanzig oder dreißig Jahren. Ursache ist vor allem die stetige Verlängerung der wärmeren Jahreszeiten bis in den März bzw. in den Oktober hinein. Während man früher beim Bau von Terrassen nur selten dachte, sie mit Aufbauten zum Sicht-, Wind- und Lichtschutz zu versehen, ist es heute kaum denkbar, eine einfache, freie Plattform als Terrasse zu nutzen. Mit wenig Aufwand lassen sich diese Flächen im Freien in einen Aufenthaltsraum verwandeln, der auch bei schlechterem Wetter zur Verfügung steht: Vor allem Terrassenüberdachungen tragen dazu bei, dass man auch im Frühjahr und Herbst noch gemütlich auf der Terrasse sitzen kann. Sie schützen vor Nässe und Kälte und halten die warme Luft von Wärmestrahlern zurück, sodass sich der Einsatz dieser Geräte lohnt. Außerdem können Terrassendächer mit Leuchtleisten, Markisen und Belüftungen ausgestattet werden und sind damit fast ganzjährig nutzbar. Nur Wintergärten bietet noch mehr Komfort.

Zum Bau einer Terrassenüberdachung stehen viele Möglichkeiten offen: Für die Unterkonstruktion können Holz, Aluminium oder (Edel-)Stahl als Materialien gewählt werden. Für die eigentliche Überdachung stehen Kunststoffplatten, Glaselemente und massive Elemente aus Metall, Holz und sogar Dachziegel zur Auswahl.

Unterkonstruktionen aus Holz sind pflegebedürftiger, aber leichter in Eigenleistung zu verarbeiten als die Varianten aus Metall. Aluminium ist beständiger als Holz, flexibler in der Ausführung und fast vergleichbar im Preis. Seltener als Holz und Alu wird Stahl zum Bau einer Terrassenüberdachung angeboten. Der Grund ist vor allem der Preis. Außerdem passt das Erscheinungsbild einer Stahlkonstruktion eher selten zu Einfamilienhäusern, sondern bietet sich eher für gewerblich genutzte Gebäude an.

Bedachungselemente aus Kunststoff sind die günstigste Lösung. Sie sind pflegeleicht, allerdings nicht wirklich transparent und elegant. Hier bietet Glas die meisten Vorteile: Es ist relativ leicht, transparent und kann mit Beschattungselementen wie Rollläden oder Markisen ergänzt werden. Eine massive Bedachung wie bei Carports bietet den besten Schutz vor Nässe und Niederschlag, verringert allerdings den Lichteinfall stark. Die Terrasse wird eher zu einer Veranda, die selbst an sonnigen Tagen kühl bleibt.

 

 

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