Sodbrand im Magen





von: hemueveg

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Nach zu üppigem Essen bekommen viele Menschen Sodbrennen. Es brennt hinter dem Brustbein und hört nicht auf. Was man auch tut, man hat keine richtige Freude daran. Es ist wirklich belastend.
Wie wir wissen, entsteht Sodbrennen, wenn sich der Druck auf den Magen, aus welcher Ursache auch immer, erhöht und dadurch Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt. Die ist ganz schön aggressiv, schließlich hat sie im Magen erste Verdauungsarbeit zu leisten und diverse Krankheitserreger abzutöten. Der Magen ist geschützt gegen die von ihm gebildete Säure durch eine spezielle, sehr robuste Innenauskleidung. Die Speiseröhre besitzt diesen Schutz nicht. Deswegen fühlt man dieses unerträgliche Brennen der Säure – das Sodbrennen. Und es ist auch nicht ungefährlich. Denn wenn Sodbrennen häufig auftritt, kann es schwere Schädigungen der Speiseröhre herbeiführen.

Als erstes sollte man versuchen, die Ursachen des Sodbrennens herauszufinden. Schwangerschaft ist eine häufige Ursache, wie viele Mütter bestätigen können. Diese Ursache kann man natürlich nicht abstellen. Man kann versuchen, durch ein Glas Wasser oder milden Tee die Säure zu verdünnen und das Brennen zu lindern. Viele schwören auf Möhrensaft, Milch oder Tausendguldentee, den es in der Apotheke gibt.
Bestimmte Speisen, die sehr fetthaltig, überwürzt, zwiebelreich, übersüß usw. sind, können Sodbrennen verursachen. Auch Alkohol und starker Kaffee sind bekannte Verursacher dieses Leidens. Man muss einfach selber herauskriegen, was einem bekommt und was nicht. Weitere Ursachen sind hastiges Herunterschlingen des Essens, weil man im Stress ist. Auch allzu beengte Kleidung und falsches Sitzen, bei dem der Bauch ständig eingeknickt ist, sind ungünstig.
Auf jeden Fall sollte man bei häufigem Sodbrennen den Arzt konsultieren. Der muss abklären, ob die eben genannten Ursachen schuld daran sind oder ob vielleicht ernstere körperliche Leiden wie zum Beispiel Zwerchfellbruch oder Magengeschwüre vorliegen. Er wird die richtigen Maßnahmen vorschlagen und einleiten.

Undine März







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