Personaldienstleistung bietet Firmen, aber auch Zeitarbeitern manchen Vorteil







von: karl krueger

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Unter Personaldienstleistung bezeichnet man das Überlassen eines Arbeitgebers, des Arbeitskraftverleihers, von seinem Mitarbeiter, dem Leiharbeiter, an einen Dritten, den Entleiher, der diesen befristet oder zeitlich unverbindlich beschäftigt. Zeitarbeit Deutschland hat sich im Zuge der vergangenen Jahre zu einem beliebten Anstellungs- und Personalsystem unter den Unternehmen entwickelt. Doch auch Arbeitnehmer können von Zeitarbeit profitieren, denn sie lernen die unterschiedlichsten Industriebranchen und Arbeitsbereiche kennen, haben damit die Chance, ihre Talente und ihre beruflichen Interessengebiete genauer zu definieren. Die Bewerbung über die vielen Zeitarbeitsfirmen in Deutschland erfolgt überaus unbürokratisch und schnell: Nach wenigen Wochen finden die wirtschaftlich tätigen Personalvermittler in der Regel eine erste Stelle, die zu dem Arbeitssuchenden passen könnte. Stellenangebote gibt es dank der immensen Bekanntheit der Zeitarbeit in großer Zahl. Ein durchschnittlicher Prozess von der Bewerbung bis zur zeitlich befristeten Anstellung sieht so aus, dass zunächst ein Zeitarbeitsunternehmen über die Jobagentur oder durch Eigeninitiative ausgesucht und diesem dann der Lebenslauf zugesandt wird.

Die Verleiherfirma verhandelt anschließend mit suchenden Unternehmen und generiert durch gutes Verhandlungsgeschick in Hinsicht auf den Stundenlohn ihren Gewinn. Der Arbeitnehmer, der in Zeitarbeit tritt, erhält ein Einkommen über den Lohnarbeitsvertrieb hinaus und bestimmt derweil eigenständig, ob er oder sie mit dem angebotenen Stundenlohn, der ausgehandelt wurde, einverstanden ist. Der Hauptvorteil für die entleihende Firma liegt darin, dass man, anders als zu einem Auftraggeber, durch die Leiharbeit eine Weisungsbefugnis gegenüber dem entliehenen Mitarbeiter des Zeitarbeitsunternehmens erhält. Diese Art der Anstellung gilt auch als derart populär, weil der Arbeitgeber stets bloß an zeitlich begrenzte Arbeitsverträge gebunden ist und daher in auftragstechnisch schlechteren Zeiten ohne große Kompensation dem Zeitarbeiter kündigen kann. Dies ist ferner der wichtigste Vorteil gegenüber der Teilzeitarbeit, wo Mitarbeiter eines Unternehmens eine minimierte Wochenstundenanzahl haben, beispielsweise bei einer Familie. Sie sind in Bezug auf das Arbeitsverhältnis Vollzeitangestellten gleichgestellt, können aus diesem Grund nicht so überraschend eine Kündigung vorgesetzt bekommen.

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