Paravents und Raumteiler







von: Manu Sonne

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Paravents und Raumteiler sind willkommene Möbelstücke. Die flexiblen Möbelstücke sind erschwinglich, wiegen nicht viel, sind nach Belieben einsetzbar, können zusammengefaltet werden und sehen genauso noch stilvoll aus. Ob in Arztpraxen, Büroräumen oder Apartments – heute zählen die Paravents, die in Asien bereits 200 n. Chr. Verwendung fanden, fest zu unserem Einrichtungsrepertoire.

Weil man sie so flexibel handhaben kann, sind Paravents heutzutage sehr beliebt. Das Wort Paravent ist ein französischer Begriff für einen Raumteiler oder Sichtschutz. Diese spanische Wand kommt ihrem Ursprung nach aus dem asiatischen Raum, kann zusammengelegt und draußen oder drinnen eingesetzt werden. Paravents bestehen aus ein paar mit Stoffen oder Tapeten bespannten Holzrahmen, die durch Scharniere miteinander zusammengefügt werden. Die Doppel-Scharniere werden auch explizit Paravent-Scharniere genannt. Aufgrund der Art sie zu falten spricht man bei dem Sichtschutz nicht zuletzt von Leporello.

Wind heiß „vent“ auf Französisch. Paravents dienten hauptsächlich der Abwehr von Wind. Ob auf der Terrasse oder in der Laube – Paravents eignen sich vorzüglich für den Außeneinsatz. Ein Garten Paravent kann sowohl als Sicht- als auch als Windschutz dienen. In China konnte man einige der ersten vorgefundenen Exemplare auf das Jahr ca. 200 n. Chr. datieren. Die Japaner übernahmen den funktionalen Schutz und erweiterten ihn um eigene Designelemente. In Europa hielt der asiatische Wandschirm zunächst in den Adelshochburgen Einzug. Aus dem Windschutz wurde primär ein Sichtschutz, denn die Adligen wechselten hinter den Stellwänden mit teilweise aufwändigen Verzierungen ihre Garderobe. Und schon wird eine zusätzliche Aufgabe der zum Teil mit Samt oder Brokat verzierten Paravents und Raumteiler deutlich: Die Trennwand diente nicht zuletzt zu Dekorationszwecken. Zum Teil brachten Künstler ihre Kunstwerke unmittelbar auf die für die Paravents auserkorenen Materialien auf.

Die eleganten Raumteiler sind zentrale Bestandteile einer modernen Einrichtung. Jedoch gibt es natürlich je nach Einsatzgebiet Unterschiede in Material, Größe und Transparenz: Ein Garten Paravent kann zum Beispiel transparent sein, wenn er als Windschutz herhalten soll, darf aber nicht aus witterungsanfälligen Stoffen bestehen. Feinere Stoffe und Zierdetails kann man sich allerdings bei Indoor Paravents erlauben. Diese sollten jedoch nicht zu transparent sein, wenn man sie nicht nur als Raumteiler, sondern als Sichtschutz einsetzen will. Manchmal sind für einen Paravent und Raumteiler nur drei kleine Holzrahmen gewünscht, ein anderes Mal sollen mehr Module miteinander gekoppelt werden, die zudem höher sind. Die wesentlichen Vorteile der Paravents und Raumteiler liegen in ihrer Flexibilität, ihrem schönen Design und ihrer Funktionalität. Während massive Möbel so gut wie nie verrückt werden können, ist dies mit der spanischen Wand kein Problem: Man kann sie nach Belieben verschieben oder sie zeitweise ganz zusammenlegen. Ob in der Praxis, im Büro, im Schlafzimmer oder tatsächlich draußen auf der Terrasse: Mit einem Paravent kann man wenig falsch machen. Er teilt einen Raum zwar optisch auf, grenzt den dahinter liegenden Bereich jedoch nicht wie eine starre Trennwand ab. Licht von einem Fenster kann beispielsweise durch den Raumteiler hindurch oder darüber hinweg immer noch das ganze Zimmer durchfluten, ebenfalls wenn der Einrichtende einen oder mehrere Teile seines Apartments voneinander trennen möchte.

Es mach definitiv einen großen Unterschied, ob ein statisches, lichtschluckendes Regal als Raumteiler fungiert, oder ein wesentlich grazilerer Paravent. Dazu kommt, dass dieses feine Möbelstück überaus leicht ist und aufgrunddessen ebenfalls ohne Weiteres getragen werden kann. Für Raumteiler erhält man in der Regel gute Konditionen. Die Anschaffung lohnt sich in jedem Fall. Denn Paravents sind ein echter Hingucker. Das Design ist so vielfältig, dass es von bunten Kunstdrucken mit den Lieblingsfilmstars bis hin zur ganz klassich weißen Variante reicht. Je nach Wunsch kann der zukünftige Besitzer des Paravents im Design zwischen zurückhaltend und extravertiert wählen. Zu den Stoffbezügen gibt es noch die Alternative der Korbgeflechte – erlaubt ist, was gefällt. Manche Paravents reichen bis zum Boden, andere stehen auf Füßen.. Zu einem Basismodell lassen sich je nach Belieben weitere Bestandteile hinzukaufen, die ohne großen Aufwand selbst errichtet werden können. Paravents können Interessierte in Baumärkten, Einrichtungshäusern und in vielen Online-Shops erstehen.

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