Ob Transport international oder Transport national – es ist ein Leben auf der Straße







von: mende

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Die Sachen soll alle günstig sein und natürlich schnell verfügbar. Das sind die Kriterien, nach denen heute die Waren und Güter ausgewählt werden. Schließlich soll das Geld für möglichst viele Dinge reichen. Doch wie funktioniert das eigentlich, warum sind die Sachen so schnell bei einem und warum sind die Sachen so günstig? Das liegt am Transport, und zwar fast ausschließlich an dem Transport.

Heute führt der Transport die Fahrer auf vielen internationalen Wegen. Die Fahrer sind meist mehrere Monate von den Familien getrennt und die Fahrer ohne Kinder haben manchmal die Partner bei ihren Touren mit dabei. Wer hat die Fahrer nicht schon mal irgendwo am Straßenrand sitzen sehen. Egal wo, sie müssen halten, wenn die Lenkzeit beendet ist und wenn dann keine Sanitäreinrichtungen vorhanden sind, dann hat der Fahrer Pech gehabt. Ein Wochenende allein am Straßenrand, fern von der Familie und dem Zuhause, nicht gerade schön. Doch für viele Fahrer der Alltag. Die Globalisierung hinterlässt eben auch hier ihre Spuren. Dass die Bezahlung der Fahrer bei solchen internationalen Transporten besser ist, kann den Trennungsschmerz nur versüßen. Viele Personalleiter von Speditionen achten darauf, dass sie junge Väter einstellen. Aber nur wenn diese auch noch neu gebaut haben. Die Fahrer brauchen das Geld und daher bleiben sie länger bei Unternehmen. Die Transportbranche ist ein hartes Gewerbe, Menschen scheinen hier nur noch bedingt zu zählen. Doch das ein Transport stattfindet ist für die Gesellschaft und die Wirtschaft extrem wichtig. Nur wenn die Ware beim Abnehmer ankommt, dann kann auch jeder sein Geld verdient. Das ist der Erfolg der Globalisierung und einer Mentalität getreu dem Motto: „Geiz ist geil“.

 







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