Liegestühle als Werbemittel – Werben und Urlaubsfeeling zugleich!







von: thokohl

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Badetücher, die häufig als Platzhalter für [wpseo]Liegestühle [/wpseo]herhalten müssen, führen immer wieder zu Ärger und Streit unter Badeurlaubern.
Nahezu jeder von uns kennt diese ärgerliche Situation: man marschiert morgens oder erst gegen Mittag zum Pool oder Strand, um ein verlängertes Schläfchen auf einem Liegestuhl im Schatten zu machen.
Aber alle Liegen sind ausnahmslosbesetzt, aber nicht mit Menschen, sondern vielmehr mit Badetüchern.
Viele Badeurlauber machen sich die Mühe, zeitig das Zimmer zu verlassen um noch vor vor allen anderen schnell einige Liegestühle mit Handtüchern zu reservieren, damit ihr Platz zum Nichtstun für den ganzen Tag gesichert ist.
Dass dieser „Sport“ immer exzessivere Züge annimmt erkennt man daran, dass nunmehr nicht nur der eine oder andere Liegestuhl besetzt wird, sondern gleich mehrere Liegestühle zwecks Reservierungsvorhaben ins Blickfeld genommen werden – nur verständlich, schließlich möchte man ja stets den besten Platz zur Hand haben.
Gerüchteweise sind es gerade deutsche Urlauber, die in dieser Disziplin weltmeisterlich agieren.
Dass dem auch wirklich so ist – dies ergab eine Umfrage unter 1000 Urlaubern.
Aber korrekterweise muss man natürlich bemerken, dass es nicht nur die Deutschen sind, die hier die Vorderhand haben. Auf Platz Zwei finden sich laut der Umfrage badeurlauber aus England, dicht gefolgt von den Gästen aus Russland.
Auch die Österreicher und Holländer können ihr Territorialverhalten nicht abstellen und beteiligen sich fleißig an dem Wettlauf um die Liegestühle.
Zwar ist den meisten Badeurlaubern bewusst, dass sie mit diesem Verhalten ziemlich kleinbürgerlich erscheinen, aber von diesem Verhalten abzuweichen, scheint ein Ding der Unmöglichkeit.
Schließlich haben sie ja Urlaub und somit ein Recht auf Erholung und dazu gehört schließlich ein bequemer Liegestuhl.
Widersprüchlich scheint bei dieser Befragung zu sein, dass gerade einmal 6% der Urlauber angeben, Liegestühle vorab zu besetzen und dafür auch entsprechend früher aufzustehen.
Rechtlich gesehen, ist das Besetzen von Liegestühlen nicht korrekt.
Es ergibt sich kein Besitzanspruch durch ein Badehandtuch oder ein paar deponierten Sachen.
Es ist das Recht jedes Urlaubers reservierte Liegestühle, die augenscheinlich nicht benutzt werden, durch das Personal freiräumen zu lassen. Allerdings kommt dies eher weniger oft vor, denn wer beobachtet schon stundenlang das Liegestuhl-Objekt seiner Begierde. Auf einer bekannten Kreuzfahrt-Linie wurde man dem Problem mächtig, in dem man eine Handtuch-Polizei einführte. Mitglieder der Besatzung beobachten das Reservierungsverhalten und verteilen kleine Knöllchen an die ausgemachten reservierten Liegestühle: „Lieber Gast, dieser Liegestuhl wurde länger als 30 Minuten reserviert und daher von einem unserer Mitarbeiter geräumt…“. Es sind wahrscheinlich der Aufwand und die entstehenden Kosten, die viele Club-Anlagen daran hindern, ebenfalls so eine ordnende Instanz zu installieren. Da vermutlich so eine Handtuch-Polizei nie wirklich in Clubs umgesetzt werden wird, kann man sich mit Einem behelfen. Eine bequeme Luftmatratze gibt es für einen überschaubaren Geldbetrag. Im Liegen kann man dann Konflikte um die Liegestühle beobachten.

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