Jägerbekleidung für kühle Stunden







von: Sebu

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Wie sieht eine zweckmäßige, funktionale und in ihrer Schlichtheit vielleicht gar noch schicke Jagdbekleidung aus?

Zunächst einmal gilt natürlich, was für Outdoor-Bekleidung besonders in der „schmuddeligen“ Jahreszeit, also Herbst und Winter, generell gilt: Sie sollte atmungsaktiv und gleichzeitig trotzdem zumindest wasserabweisend oder besser noch regendicht sein. Die richtige Bekleidung fängt schon bei der richtigen Unterwäsche an: gerade, wenn ein Wechsel zwischen Bewegung und womöglich stundenlangem Verharren (z.B. im Hochsitz) angesagt ist, sollte man besonders für kühlere Tage Funktionsunterwäsche oder sogar Thermounterwäsche verwenden, die den Schweiß aufsaugt und sofort nach außen ableitet. Auf diese Weise fühlt sie sich immer warm und trocken auf der Haut an. Ähnliches gilt natürlich auch für die Strümpfe: gerade wenn man lange im Freien stehen muss, werden selbst bei Temperaturen über Null schnell die Füße kalt. Außer den erwähnten Funktionsgeweben bieten sich immer noch die guten alten Wollsocken an (oder zur Kniebundhose Wollstrümpfe). Diese haben die Fähigkeit, viel Flüssigkeit wie Regen oder Schweiß aufzusaugen und sich trotzdem relativ warm und trocken anzufühlen und dies ganz im Gegensatz zu reiner Baumwolle, die sich vollsaugt und dann wie eine kalte Packung wirkt.

Für „obenrum“ empfiehlt sich ein dünner Wollpullover und eine Cordhose o.ä. (eventuell als Kniebundhose, kombinierbar mit Stiefeln oder Wanderschuhen). Die Jagdhose sollte so weit geschnitten sein, dass man im Winter ggf. noch eine lange Unterhose (z.B. aus Mikrofaser) darunter anziehen kann. Die Jacke (aus atmungsaktivem, wasserfestem Material) sollte zweckmäßigerweise einige leicht zugängliche Taschen besitzen. Ob man eine Jacke mit Kapuze wählt (wenn es wirklich kalt ist, die kältedichteste Methode) oder sich lieber mit einer feschen Jagdmütze vor Feuchtigkeit und Kälte schützt, ist Geschmacksache.

Im Unterschied zu sonstiger Outdoor- oder Sportbekleidung sollte Jagdbekleidung selbstverständlich in gedeckten „Tarnfarben“ (Naturtöne wie beige, braun und dunkelgrün) und unauffälligen Mustern bestehen (man will das Wild ja nicht auf sich aufmerksam machen). Die klassische Jägerbekleidung erfüllt viele dieser Forderungen – so ist der gewalkte Wollstoff für ein Naturmaterial sogar relativ regendicht.

by Sebu (sebutec[at]online.de)

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