Industriedesign – die Trends von morgen







von: grape

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Ein guter Produktdesigner erkennt nicht nur, was heute gefragt wird, er beweist auch Gespür dafür, was der Konsument morgen vom Produkt erwarten wird. Industriedesign ist somit eine kleine Wissenschaft für sich und die Unternehmen arbeiten oft mit der Marktforschung zusammen um besser zu verstehen, was sich der Käufer vom Produkt erwartet. Bevorzugt der Durchschnittsbürger den Orangensaft in der Glasflasche oder in der Plastikflasche? Werden Getränke besser in Flaschen von einem Liter oder zwei verkauft? Dies alles sind Fragen, mit denen man sich beim Industriedesign auseinandersetzen muss. Doch nicht nur die Wünsche des Konsumenten sind ein wichtiger Faktor.

Immerhin muss das Ganze später umsetzbar sein und noch dazu Gewinn bringen. Die vier großen Analysebereiche eines Produktes sind dabei Funktionalität, Ästhetik sowie ökologische und ökonomische Funktionen. Das optimale Produkt ist ästhetisch ansprechend, kann billig produziert werden, ist funktional und dabei noch umweltfreundlich und nachhaltig. Dass es sich hierbei um einen Drahtseilakt handelt ist klar und manchmal müssen daher auch Kompromisse eingegangen werden. Im Unterschied zum Künstler designt hier das Unternehmen schließlich kein Einzelstück, sondern ein Produkt, das später in die Massenproduktion gehen soll. Das Unternehmen Barski Design bewältigt diesen Drahtseilakt schon seit Jahren erfolgreich und weist einen beeindruckenden Kundenstamm vor.

Unternehmen wie die Telekom, die Deutsche Bahn, Philipps oder Wella arbeiten mit Barski Design zusammen. Auf der Website des Unternehmens (www.barskidesign.com/1-0-Produktdesign-Gestaltung-Ihrer-Produkte.html) findet sich eine überraschende Bandbreite an Produkten – von der Nivea Sonnencreme bis zur Bushaltestelle oder Schweißgeräten ist alles vertreten. Industriedesign beschränkt sich nämlich nicht nur auf Konsumgüter sondern betrifft auch Investitionsgüter. Bei Vergabe eines Auftrags werden gleichzeitig in einem Pflichtenheft bestimmte Anforderungen festgehalten, damit technische Vorgaben, Kosten und andere grundlegende Produkteigenschaften definiert sind und der Vorschlag des Designers auch tatsächlich den Bedürfnissen des Auftraggebers entspricht. Denn auch noch so gute Ideen sind wertlos, wenn die Herstellungskosten den vorgegebenen Rahmen übersteigen und das Produkt nicht gewinnbringend verkauft werden kann.

by grape (p.berger[at]schindler-gitarren.at)

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