Gürtelrose – dank Herpes Viren







von: Marshall

Herpes Zoster, wie die Gürtelrose in der Umgangssprache auch bekann ist, hat ihren Ruf angesichts ihres im Krankheitsverlauf auftretenden Erscheinungsbildes. Die mit schmerzhafter Bildung von Blasen folgendenden Rötung der betroffenen Hautpartien verteilt sich „kriechend“ wie ein Gürtel (griechisch zoster – der Gürtel) in einem mehr oder weniger auffällig ausgeprägten Streifen, hauptsächlich auf eine Körperseite beschränkt aus.

Trotz Immunität nachdem Nachlassen der Erkrankung verbleiben die Erreger im menschlichen Leib, wo sie in Zeiten eines schwachen Immunsystems, durch extremen Stress oder angesichts anderer Gebrechen zum wiederholten Male ausbrechen können.

Gürtelrose selbst ist nicht ansteckend, da sie eigentlich keine Erkrankung ist, sondern ihr Ausbrechen alleinig auf eine erneute Reaktivierung bereits aus der Vorerkrankung vorhandener Erreger in den befallenen Nervenbahnen zurückzuführen ist. Bei der Erstansteckung mit Windpocken hingegen sind hochinfektiös, da sie sowohl mittels Kontakt- als auch durch Tröpfcheninfektion übertragen werden .

In Zeiten eines erneuten Ausbruchs von einer Gürtelrose kann es im Krankheitsstadium zu Müdigkeit, Erschöpfung sowohl überaus häufig zu starken Schmerzen in der zugehörigen Hautpartie kommen. Nach zwei bis drei Tagen tritt eine Errötung wie rötliche Flecken auf der Haut auf, welche sich nach weiteren 2 Tagen zu schmerzhaften Blasen entwickeln. Bald darauf bersten die Bläschen auf, wobei die Lymphe entweicht, und trocken innerhalb weniger Tage komplett aus. In diesem Entwicklungszustand bildet sich eine von dunkle Kruste .

In den meisten Fällen tritt die Gürtelrose inmitten des Brustkorbes auf, sie kann aber auch Extremitäten oder den Kopf betreffen. Ihre wohl gefährlichste Ausformung ist die Hirnhautentzündung, der das gesamte Nervensystem befällt. Diese Art tritt jedoch nur im Falle eines derzeitig unübersehbar geschwächten Immunsystems auf, z. B. bei Krebs- sowie AIDS Patienten.

Herpes Zoster kann durch die Zufuhr von Viren stoppenden Medikamenten, z. B. Valaciclovir oder Aciclovir, ebenso wie Schmerzmitteln gut unterdrückt werden.

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