Flüchtlinge lösen die bundesweit größte private Auftragswelle bei Übersetzern und Dolmetschern aus







von: Ricarda

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Dolmetscher und Übersetzer nehmen die aktuelle Flüchtlingssituation besonders wahr. Sie werden regelrecht von einer Welle überschwemmt, da sie einer immensen Zahl von Privataufträgen gegenüberstehen, deren Pegel weiter ansteigt. Unerwartet ist sie in Deutschland angekommen und kontinuierlich angestiegen. UN-Angaben zufolge steht Deutschland bereits seit den vergangenen Jahren an der Spitze, was die Asylanträge und die Flüchtlingszahl anbelangt. Seit so viele Flüchtlinge in Deutschland ankommen, sind viele Dolmetscher und Übersetzer ausgebucht. Denn sie sind oft die ersten Ansprechpartner für die Ankömmlinge und ihr Sprachrohr. Sie helfen sowohl bei der Antragstellung von Asyl, als auch wenn es um Wohnungssuche, Kranken- und Rentenversicherung und ein Konto geht. Flüchtlinge sind glücklich hier zu sein, doch sie sind hilflos und überfordert, weswegen es von Vorteil ist, wenn sie direkt Dolmetscher und Übersetzer zur Seite haben, die ihre Sprache, Kultur und Religion kennen. Das führt zu einem erheblichen Bedarf an Dolmetschern und Übersetzern. Schon allein Sprachmittler, die gar nicht mal als Dolmetscher anerkannt sind, haben monatlich 100 Mal mehr Einsätze als noch vor 4 Jahren.

Den verlorenen Überblick wiederzugewinnen , erweist sich generell als schwer, angesichts der unterschiedlichen Volksgruppen, die sich nach Deutschland zu flüchten versuchen. Auch wegen fehlender Papiere. Ebenda greifen Dolmetscher und Übersetzer helfend unter die Arme, da sie durch Gespräche Licht ins Dunkel bringen. Einige Übersetzungsbüros in Deutschland sind mit Übersetzern und Dolmetschern ausgerüstet, die original Muttersprachler in der fokussierten Sprache sind. Von besonderem Wert ist dies, wegen deren Hintergrundwissen bezüglich der politischen Lage und dem ethnischen, kulturellen Hintergund in den Ländern. So kann er neben der optimalen Übersetzung auch zur Konfliktlösung beitragen, sei es unter den verschiedenen Gruppen oder mit dem deutschen System. Gutes Beispiel dafür ist das Übersetzungsbüro Sprachendienst-24. Diese Dolmetscher ermitteln erfolgreich das Herkunftsland der Personen, falls diese keine Papiere haben. Denn spontane Sprache kann generell nicht besonders verändert werden, da Sprachproduktion ein unbewusster Prozess ist. Falls die Flüchtlinge Papiere haben, werden diese von den Übersetzern ins Deutsche übersetzt.

Asylwunsch kann in Deutschland jeder Behörde mitgeteilt werden, also ist jede Behörde auf die Hilfe von Dolmetschern, wie die des Sprachendienst-24, angewiesen. Die Behörden schicken die Flüchtlinge dann weiter zum eigentlich zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), wo sie persönlich anwesend sein müssen um einen schriftlichen Antrag auf Asyl zu stellen. Da treten dann sowohl Dolmetscher als auch Übersetzer auf, denn sie können die Anträge nicht ohne deren Unterstützung erstellen.

Anschließend müssen sich die Kandidaten bei der Landesaufnahmebehörde (LAB) melden, wozu auch Dolmetscher benötigt werden, denn dort werden die persönlichen Daten aufgenommen und gespeichert. Auch um sie über die nächsten Schritte zu instruieren, braucht es Dolmetscher. Es müssen von allen die über 14 Jahre alt sind, Fingerabdrücke genommen und Fotos geschossen werden. In der Landesaufnahmebehörde müssen auch Unterlagen wie Pass und Geburtsurkunde vorgezeigt werden und all die Dokumente, die Aufschluss über den Reiseweg geben (Fahrscheine, Kaufquittungen). Kinder unter 16 Jahren, die alleine anreisen, können den Antrag auf Asyl durch ein Elternteil, Vormund oder durch einen Rechtsanwalt schriftlich stellen, wobei Dolmetscher genauso wenig fehlen dürfen. Wenn alle Informationen zusammengetragen sind wird der Betroffene schriftlich über einen Anhörungstermin in Kenntnis gesetzt, was wieder einen Dolmetscher zum Verständnis des Schreibens verlangt. Auch in diesem folgenden Verfahren übersetzen die Dolmetscher des Sprachendienst-24 simultan, wenn Flüchtlinge ihre Situation schildern müssen.

Ebenfalls von Relevanz sind Sprachkurse, Orientierungskurse und spezielle Integrationskurse durch welche die Betroffenen Zertifikate erwerben können und bessere Berufschancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gewinnen dürften. Doch während das Asylverfahren noch im Gange ist, stehen den Flüchtlingen keine Integrations- oder Sprachkurse zu, sodass sie kaum evaluieren können und weiterhin auf Dolmetscher angewiesen sind. Denn ohne diese, wird jeder Behördengang und Arztbesuch zu einer unmöglichen Herausforderung. Laiendolmetscher sind dabei ungeeignet, weil Fehler weitreichende Fehler nach sich ziehen können, vor allem wenn es um medizinische und bürokratische Angelegenheiten geht.

Wenn sie das Asylverfahren bewältigt haben, haben sie das Rechts auf sprachliche Ausbildungskurse. Besonders die Sprachschule-24 stellt dann einen besonders geeigneten Partner dar und unterstützt sie rasch beim Erlernen der deutschen Sprache.

Was die Dolmetscher und Übersetzer betrifft, kommt noch der strafrechtliche Aspekt ins Spiel, denn da wo Grenzen illegal überschritten werden, Betrug o.ä. auffliegt, wird strafrechtlich geahndet. Auch in solchen Angelegenheiten, in welchen sich die Betroffenen vor Gericht verantworten müssen, müssen Dolmetscher hinzugezogen werden. Vor Gericht haben sie auch ein Recht auf einen Dolmetscher.

Summa summarum sind die Aufgaben der Dolmetscher in der Flüchtlingssituation so vielseitig wie die Sprachen, sie führen die Fachleute ins Gericht, Fernsehen oder zum Arzt.

All diese Themen betreffen die Übersetzer und Dolmetscher des Landes, genauso wie die des Sprachendienst-24. Nachdem die Stufen bis zum Asyl erklimmt sind, führt der Weg die Flüchtlinge weiter zu Sprachlehrern- und trainern, wie sie in der Sprachschule-24 zu finden sind.

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