Ein letztes Fest





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Eine Bestattung ist eigentlich mit einem letzten Fest gleichzusetzen. Die ganze Familie kommt noch einmal zusammen und gedenkt dem Verstorbenen. Da macht es nun auch keinen Unterschied, ob man nun eine Feuerbestattung oder eine Erdbestattung möchte. In Deutschland ist jedoch die traditionelle Erdbestattung immer noch am beliebtesten. Denn auf dem Friedhof hat man auch nach der Bestattung noch einen guten Anlaufpunkt, um sich an den geliebten Menschen zu erinnern. Man hat ein Grab, an dem man sich ein wenig von der hektischen Welt erholen kann. Es erinnert einen an das Vergängliche, an den Prozess des Lebens, an den eigenen Glauben. Aber auch an die vielen guten Ereignisse, die man mit dem geliebten Menschen verleben durfte. Sicher kann man all das auch an einem Urnengrab, dort jedoch wird man nicht die Ruhe und Entspannung finden. Auch bei anderen Bestattungsarten ist es schwer herauszufinden, wo der Angehörige eigentlich ist. So zum Beispiel bei der Friedwiese. Hier wird die Asche auf einer weitflächigen Wiese verstreut. Und da soll man noch jemanden finden können? Es ist dennoch eine schöne Idee. Wieder eins zu werden mit der Natur, sich ganz den Elementen hinzugeben. Für die Verbliebenen ist es freilich nicht so schön. Dennoch werden alternative Bestattungswünsche immer häufiger genannt. Es möchte eben nicht jeder zwei Meter unter der Erde liegen. Manch einer war schon immer besonders mit dem Meer verbunden. Warum also nicht eine Seebestattung in Betracht ziehen? Einen schönen Tag auf einem Boot verleben und zur Krönung die Asche den Gezeiten hingeben. Was kann es schöneres geben für einen echten Seebären?







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