Ein Gelber Muskateller Stmk eignet sich nicht sonderlich als Speisewein







von: Succubius

Laut Weinhistorikern ist der gelbe Muskateller die wahrscheinlich älteste Rebsorte der Welt. Er stammt aus Vorderasien und wurde von den Griechen und Phöniziern nach Europagebracht. Die Römer verstanden es, den edlen Wein in ihrem Herrschaftsgebiet geschickt zu verbreiten. Große Kaiser galten als Verehrer der Muskateller-Weine, so etwa Karl der Große im 8. Jahrhundert und Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert. Ein Gelber Muskateller Stmk wird in Österreich sehr gerne getrunken.

Der Wein hat eine fruchtige Säure und die Steiermark produziert einen gelbgrünen, frischen und zumeist trocken ausgebauten Wein. Bei allen erdenklichen Varianten weist das Bouquet einen typisch ausgeprägtentraubigen Muskatton auf. Synonyme für den Muskateller sind Gelber Muskateller, Katzendreckler und Schmeckerter. Ein Gelber Muskateller Stmk wird in einem „Chardonnayglas“ serviert. Die Lagerung ist wichtig, seinen Höhepunkt erreicht ein Gelber Muskateller Stmk nach etwa 1-2 Jahren.

Die Trinktemperatur liegt bei 8-10 Grad Celsius. Der Geschmack ist charakteristisch, er ist extraktarm, fruchtig, leicht, säurearm und frisch. Die Farbe ist Goldgelb bis Grünlich-Gelb. Der Gelbe Muskateller aus der Steiermark zeigt seine edelste Seite als leichter und trockener Wein. Auch in schlechten Jahren schmeckt er nicht grasig.

Da der Gelbe Muskateller einen hohen Eigengeschmack aufweist, ist er zum Essen nicht unbedingt geeignet. Er taugt viel mehr für eine gemütliche Runde nach dem Abendessen. Der Wein aus der Steiermark ist in ganz Österreich bekannt und sehr beliebt. Ein großer Teil der heimischen Weinproduktion findet im eigenen Land den größten Absatz. Es ist ein Genuss, einen Muskateller zu trinken, denn man bekommt beim Genuss des Weines immer eine gute Laune. Die Stimmung ist beim Weintrinken wichtig, denn nur wer den Wein genießt, kann die Charakteristiken des Muskatellers wertschätzen. Österreich ist ein gutes Weinland, auch wenn es international betrachtet nicht an die Spitze herankommt. Doch der Ehrgeiz der Winzer sorgt für Qualitätsweine.

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