Der Trend der Zukunft für Schmuck – Fleischtunnel
Wenn Sie mal im Internet lesen sollten, dass es immer Fleischtunnel gibt, sollten Sie nicht an einen Autotunnel denken, welcher unter einem Fluss hindurchläuft und wo rechts und links Würste und Schinken zum räuchern hängen. Nein, ein Fleischtunnel ist ein Begriff aus der Mode- und Schmuckwelt. Sehr viele Jugendliche finden es richtig toll, mit einem „Loch“ im Ohr herumzulaufen. Oder wollen Sie sich sogar in der nächsten Zukunft einen solchen Fleischtunnel stechen lassen? Der Begriff Fleischtunnel stammt aus dem englischen von dem Wort „Flesh Tunnel“. Dieser Fleischtunnel ist in der Regel aus einem Edelstahl angefertigt. Selbstverständlich kann dieser Schmuck auch aus anderen Materialien angefertigt werden, wie zum Beispiel Keramik, Plastik oder auch Silber. Einen Fleischtunnel kann man sich in etwa so vorstellen wie ein Kreis, in dem ein großes Loch ist. Diese Fleischtunnel haben den Vorteil, dass sie ohne extra Stecker im Ohr halten.
Ein solches Schmuckstück hält sich fest durch den Druck, welchem er ausgesetzt ist zum Beispiel im Ohrläppchen. Natürlich kann man diese Art von Schmuck auch an anderen Stellen tragen, allerdings wird sie im Ohrläppchen am meisten angeboten. Der genaue Durchmesser der Löcher des Fleischtunnels ändert sich von Hersteller zu Hersteller. Ein normaler Fleischtunnel lässt sich zusammendrehen. Die andere Variation ist eine so genannte O-Tube. Solche Stücke werden am Ende, meistens hinter dem Ohrläppchen, wieder mit einer Art O-Ring wieder verschlossen. Woher die Fleischtunnel genau kommen, kann so eigentlich niemand richtig beantworten. Allerdings ist uns in der heutigen Zeit bekannt, dass die Afrikaner, nicht alle, aber einige, in ihren Kulturen Metallringe haben, mit denen sie ihre Körperteile stark weiten. Am meisten kann man es am Ohr bemerken, aber auch ist die Lippe und die Wange ein beliebter Ort für diesen Schmuck. Auf die Hygiene müssen alle achten, besonders an dem Stichkanal, der muss regelmäßig gereinigt werden, damit es zu keiner Talganlagerung kommt. Je nach Möglichkeit, sollte man die Stellen möglichst steril belassen.
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