Der Devisenmarkt lässt Regierungen erzittern







von: xa444

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Im Rahmen der Eurokrise ist vielen Laien wieder einmal bewusst geworden, wie groß die Bedeutung der Finanzwirtschaft mittlerweile ist. Insbesondere der Devisenmarkt spielt eine entscheidende Rolle, denn die Stabilität der Währung hängt auch davon ab, dass ein fairer Kurs gebildet werden kann.

Ein fairer Kurs entsteht in der Theorie, wenn Angebot und Nachfrage für einen natürlichen Ausgleich sorgen. In der Praxis gibt es aber auch noch die Spekulation. Spekulanten sind nicht an Waren oder Währungen interessiert. Sie wollen Gewinne machen, indem sie die Bewegungen der Märkte richtig vorhersagen.

Die Spekulanten auf dem Devisenmarkt agieren mit einer enormen Kapitalkraft. Dadurch werden die Kurse nach oben oder unten getrieben, ohne dass es dafür einen fundamentalen Grund geben muss. Das ist für die Realwirtschaft und die Politik ein großes Problem. Doch es ist nicht einfach, den Devisenmarkt einzuschränken oder gar den gesamten Finanzmarkt zu bändigen.

Wer in einer Suchmaschine die beiden Begriffe „Erklärung Forex“ recherchiert, wird eine Weile beschäftigt sein, bis die geballte Information in Wissen umgesetzt worden ist. Der Devisenmarkt ist für Spezialisten geschaffen worden und so gibt es im Forex (Währungshandel) zahlreiche Fachbegriffe, die oftmals sehr komplexe Bedeutungen haben. Doch das nicht das größte Problem.

Der Devisenmarkt funktioniert längst nicht so rational, wie die klassischen Wirtschaftstheorien dies vorhersagen. Deswegen sind die Marktteilnehmer auf verlorenem Posten, wenn sie sich alleine auf rationale Erwägungen verlassen. Das macht es aber auch für die Politik schwer, die Märkte zu kontrollieren. Deswegen glauben viele Experten, dass am Ende keine Kontrolle, sondern eine Verkleinerung des Finanzmarktes die einzige wirkungsvolle Lösung ist.







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