Beim Bau des Eigenheimes viel Geld sparen







von: Tigerauge

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Beim ersten Hausbau machen viele Bauherren sicherlich Fehler, die sie ein zweites oder drittes Mal nach entsprechender Erfahrung vermeiden würden. Da die Wohnwünsche ganz individuell sowohl bei einer größeren Familie als auch bei kinderlosen Paaren oder Singles vorhanden sind, kann kein bestimmter Haustyp empfohlen werden, der keine Wünsche offen lässt.
Bevor man Kontakt mit einem Architekten sucht, sollten Bauwillige zunächst sich Gedanken machen, wie viel Quadratmeter Wohnfläche benötigt wird und wie diese aufgeteilt werden sollten. Auch die Bauweise bzw. Anzahl der Geschosse sollte man bereits mit der Familie diskutiert und abgeklärt haben. Je nach Alter und Gesundheit kann eine unterschiedliche Raumaufteilung notwendig werden. Bei der Raumplanung seines Eigenheimes muss auch einen Blick dafür behalten werden, dass man selbst und die Familie in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Anforderungen an das Haus stellen wird. So kann eine Einliegerwohnung einmal die Aufnahme der Großeltern ermöglichen oder die willkommene Unabhängigkeit für die Kinder bieten. Ein von den Wohnbereichen gänzlich abgetrenntes Treppenhaus kann den Vorteil bieten, dass dadurch von vornherein Teile des Hauses vermietet werden oder als Büroräume genutzt werden können.
Wichtig ist auch, dass Bauherren nicht vergessen, welche Möbel sie haben und eventuell wo diese im Haus untergebracht werden sollen.
Erste Informationen können Bauwillige sich beim Besuch von Musterhäusern, Baumessen und Vergleichen von Bodenrichtwert-Karten der einzelnen Städte einholen. Es ist zwar aufschlussreich, sich von Fachleuten beraten zu lassen, doch wer beispielsweise die Grundstückssuche einem Makler übergibt, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen.
Wenn Sie finanziell scharf kalkulieren müssen, sollten Sie bei der Ortswahl flexibel sein und die Grundstückspreise in Ihrer Region sowie in der näheren Umgebung vergleichen. Die Grundstückspreise in ländlichen Regionen sind in der Regel um ein erhebliches günstiger als in Städten.
Neben den Kosten für  Grundstück, Baumaterialien usw. müssen auch die Preise für Architekten und Statiker verglichen werden. Bei den meisten Fertighausanbietern sind z. B. diese Honorare bereits als Festpreise einkalkuliert. Bauen Sie jedoch mit einem Architekten vor Ort, müssen Sie natürlich diesen Service extra bezahlen. Die Leistungen der Architekten werden zwar nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure berechnet, doch teilen sie sich in insgesamt 9 Leistungsphasen auf und die Honorarzone wird zusätzlich nach Schwierigkeitsgraden eingestuft. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus müssen Sie schnell mit bis zu 25 000 Euro allein für den Architekten rechnen.
Wenn Sie beim Bau Ihres Eigenheimes mit anpacken können, kann viel Geld gespart werden. Sie müssen zwar für Streichen, Tapezieren, Fliesenlegen und Bodenverlegearbeiten ein bisschen Zeit einplanen, doch die Einsparungen belohnen den fleißigen Handwerker. Ebenso können Bauherren mit der staatlichen Energiesparverordnung bzw. mit einem Niedrigenergiehaus sparen und Fördermaßnahmen in Anspruch nehmen. Diese sind allerdings rechtzeitig zu beantragen. Eine sinnvoll geplante Finanzierung des Hausbaus spart übrigens viel Ärger und unnötige Baustopps wegen Zwischenfinanzierungsproblemen und dergleichen.
Lassen Sie sich als Bauwilliger für Ihre Hausfinanzierung in jedem Fall von mehreren Geldinstituten beraten und vergleichen Sie die Konditionen.

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