Ausschlaggebend bei Glutenintoleranz ist das Wissen um die passende Ernährung







von: karl krueger

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Die Glutenunverträglichkeit ist immer weiter verbreitet und zahlreiche Menschen leiden bereits unter der Sprue, wie sich die Glutenallergie im Erwachsenenalter nennt. Schon im Kindesalter kann es zu einer Glutenintoleranz, hier noch als Zöliakie verstanden, kommen, wobei die Beschwerden bei einer Glutenallergie besonders vielschichtig sind. Beschwerden, wie z.B. Durchfall oder Verstopfung, gehen fast immer mit einer Glutenintoleranz einher, genauso können Müdigkeit, Schwäche, Mineralienmangel, Unter- oder Übergewicht, ja, sogar neurologische Störungen auftreten. All das ist nicht nötig, da die Glutenintoleranz keine Krankheit ist, sondern allein eine Allergie, und der Körper einzig dann reagiert, wenn er mit dem über Nahrungsmittel aufgenommenen Gluten konfrontiert wird.

Gluten, oder ebenfalls Kleber, ist in fast allen Getreidearten vorhanden, weswegen man auch von einer Weizenallergie spricht. Zusätzlich befindet sich Gluten in Soßenbindern, Suppen, vorgekochten Fertiggerichten und zu kleinen Teilen sogar in Wurstwaren, Süßigkeiten, Kroketten, Milchprodukten und zahlreichen anderen Lebensmitteln. Dem Allergiker, bei dem eine Glutenunverträglichkeit eindeutig festgestellt wurde, bleibt kaum etwas anderes übrig, als seine Ernährung total neu zu gestalten, und auf bestimmte Nahrungsmittel ein Leben lang zu verzichten (beispielsweise Roggen- oder Weizenbrot, Brötchen), um stattdessen auf Produkte umzusteigen, die als glutenfrei gekennzeichnet sind. Die Rezeptvielfalt glutenfreier, exzellenter Gerichte wächst immer mehr, und manch einer wird aus der ersten Not heraus im Nachhinein zum begeisterten Hobbykoch.

Beim Allergiker ist das Kochen der erste und idealste Weg zur dauerhaften Besserung der Gesundheit, denn auf diese Weise weiß der Allergiker, was exakt er zu sich nimmt, und umgeht den Zusammenstoß mit dem Klebereiweiß, welches leider in der großen Zahl an Tiefkühlgerichten enthalten sind. Die Diagnose „Unverträglichkeit Gluten“ ist also kein K.O.-Kriterium, sondern vielmehr ein tatsächlich guter erster Schritt, den oft deutlich starken Symptomen, die im Alltag zu störenden Schwierigkeiten führen können, ein Ende zu bereiten. Eine gute Gesundheit ist so gleichsam für den Glutenallergiker kein unerreichbar fernes Ziel.

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